Jungwuchspflege im Wald

  • von Stefan Haab
  • 29 Juli, 2021

Jungwuchspflege im Wald

In den Vergangenen zwei Jahren wurden sehr viele neue Bäume gepflanzt. Dies war nötig, denn nur so können rasch verschiedene Baumarten eingebracht werden. Die Vielfalt an Baumarten soll dem Wald helfen resistenter gegenüber zukünftigen Problemen wie dem Klimawandel oder eingewanderten Schadorganismen zu sein. Ein anderer Grund sind die grossen Borkenkäferflächen, da diese oft mit starkem Brombeerbewuchs überzogen sind welche die natürliche Verjüngung stark erschweren. Nach der Pflanzung brauchen diese Flächen regelmässige Pflege, denn die sogenannte Schlagflora mit Brombeeren, Waldreben, Holunder usw. können die kleinen Jungbäume schnell überwachsen. Ohne Hilfe haben die kleinen Bäume zu wenig Licht und sterben teilweise ab. Viel Arbeit wäre umsonst gewesen.
Natürlich wachsen auch durch natürliche Verjüngung zusätzliche Bäume von selbst. Diese werden von Brombeeren befreit und ergänzen die künstliche Verjüngung der gepflanzten Bäume. So können wir im Verlauf der Jahre eine gute Baumartenmischung erreichen.
Die Jungwuchspflege führen wir in der Regel mit einer Sichel oder Gertel aus. Auf flächiges mähen mit dem Freischneider wird wo immer möglich verzichtet.

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